Schweißflecken

Schweißflecken mit Hausmitteln entfernen

Neben unangenehmen weißen Schweißrändern in Blusen, Hemden oder T-Shirts gibt es auch die gelben Schweißflecken auf weißer oder heller Kleidung. Letztere entstehen oft, wenn sich Körperschweiß mit einem Deodorant „verbindet“. Für alle Arten von Schweißflecken gibt es erprobte Hausmittel.

Hausmittel Nr. 1: Essig

Schweißflecken lassen sich gut mit farblosem Essig oder verdünnter Essigessenz entfernen (1 Teil Essigessenz auf 4 Teile Wasser). Die Kleidungsstücke einige Stunden in Essig einweichen, am besten über Nacht, dann den Schweißfleck ausreiben und wie gewohnt waschen. Essig kann fast immer ohne Risiko auch für farbige und feine Wäsche verwendet werden.

Hausmittel Nr. 2: Zitronensäure

Auch die Behandlung von Schweißflecken mit Zitronensäure hat sich bewährt. Dazu löst man etwa 3-4 Teelöffel Zitronensäure (in Pulverform im Drogeriemarkt erhältlich) in einem Liter heißen Wasser auf und weicht die Kleidung oder die verschmutzten Stellen darin längere Zeit ein. Anschließend wie gewohnt waschen. Zitronensäure ist auf jeden Fall für weiße Kleidung geeignet, bei bunten Textilien empfiehlt sich ein Test auf Farbbeständigkeit an einer verdeckten Stelle. Zitronensäure ist neben diesen drei weiteren Tipps auch für Deoflecken geeignet.

Hausmittel Nr. 3: Backpulver

Für robuste, weiße Wäsche, wie zum Beispiel T-Shirts, lässt sich für die Fleckenentfernung auch Backpulver einsetzen. Das Pulver wird direkt auf den zuvor angefeuchteten Schweißfleck gestreut und verrieben. Einwirken lassen, ausspülen und wie gewohnt waschen.

Vorsicht bei Chlorreiniger

Wer zur Entfernung von Schweißflecken Chlorreiniger in Betracht zieht, sollte bedenken, dass es sich dabei um ein aggressives Mittel handelt, das die Wäsche angreifen kann, und zudem die Umwelt belastet. Auf gar keinen Fall ist es für empfindliche Wäsche, für Wolle oder Seide geeignet! Chlorreiniger wird als Ergänzung zum Waschmittel direkt in die Waschmaschine gegeben.

Was tun bei hartnäckigem Schweißgeruch?

Oft geht mit sichtbaren Schweißflecken auch ein unangenehmer Geruch einher, der sich in der Kleidung festsetzt. Besonders ärgerlich ist das, wenn empfindliche Kleidungsstücke wie Hemden und Blusen nicht zu heiß gewaschen werden dürfen.

Bei hartnäckigem Schweißgeruch in der Kleidung, der auch beim Waschen nicht rausgeht, hilft zweistündiges Einweichen in (bei einem Verhältnis von 1 zu 4) verdünnter Essigessenz. Danach das Kleidungsstück wie gewohnt waschen. Halten Sie sich dabei an die Temperaturempfehlung auf dem Etikett.

banner